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Bäderpolitik der DLRG

Wie engagiert sich die DLRG Mülheim in der Bäderpolitik?

Auch die Stadt Mülheim an der Ruhr wurde vor Bäderschließungen bisher nicht verschont. Im Jahre 1998 wurde das Stadtbad trotz Proteste der Mülheimer Bürgerinnen und Bürger geschlossen, der Ersatz bleibt bis heute aus.

Die aktuell bestehenden Bäder sind nicht neu und befinden sich teilweise im kritischen Zustand, vor allem das Friedrich-Wennmann-Bad ist an vielen Stellen marode und dadurch ein großes Sorgenkind: Risse und Löcher führen zu Wasserverlusten im Becken, die Gebäudetechnik ist veraltet. „Es bröckelt schon sehr in der Technik“, so der Geschäftsführer der SWiMH gGmbH Andreas Wildoer.

„Schwimmbäder sind freiwillige Aufgaben einer Kommune - hat die Stadt Geldprobleme, wird zumeist hier und in anderen Bereichen der freiwilligen Aufgaben gespart. Deswegen hat die DLRG zusammen mit vier weiteren Vereinen die SWiMH (Schwimm- und Wassersport in Mülheim an der Ruhr) gGmbH im Jahr 2013 gegründet. Seit dem werden drei Hallenbäder in Mülheim (Hallenbad Süd, Hallenbad Nord und das Lehrschwimmbecken an der Rembergschule) von der SWiMH betrieben, wodurch die Stadt Kosten einsparen konnte. Am 01.01.2019 wurde auch nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren der Betrieb des Friedrich-Wennmann-Bades an die SWiMH übergeben“, so Andreas Wildoer, Geschäftsführer der SWiMH gGmbH.

Dennoch werden in Mülheim dringend mehr Wasserflächen benötigt. „Mülheim hat die geringste Wasserfläche im Vergleich zur Einwohnerzahl und belegt somit einen der letzten Plätze in Deutschland“, so Wildoer.

Dafür ist Hilfe seitens der Politik dringend notwendig. „Die Wartelisten für Schwimmkurse sind sehr lang- durch die Schließung der Schwimmbäder aufgrund von Corona hat sich die Situation zusätzlich verschärft, denn diese Kurse müssen noch zu Ende geführt werden, bevor neue Kinder beginnen können.

Bereits im Jahre 2014 wurde hierfür der Stadt ein Konzept vorgelegt. Leider haben wir seit dem keine Rückmeldung erhalten“, äußert sich der Geschäftsführer. „Es ist ein dringender Appell, dass sich die Politik mit unserem Konzept für das neue Schwimmbad auseinandersetzt. In dieses Konzept wurde viel Zeit aus den Bereichen Sport, Bildung und Politik investiert“.

Andreas Wildoer ist selbst langjähriges Mitglied in der DLRG und sieht in seinem Beruf eine wahre Berufung. Hinter ihm steht ein starkes Team – denn ohne dieses Team, wäre es noch schwieriger. Sein Motto ist: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und wenn Du auf die Knie fällst, dann steh wieder auf und mach weiter!“ Mit diesem Motto wird er sich auch die nächsten Jahre gemeinsam mit der DLRG Mülheim für eine bessere Bäderpolitik der Stadt einsetzen.

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